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02./03.08.2025: Deutsche Meisterschaften in Dresden

Marco Voggenreiter wird DM-Elfter über 3.000 Meter Hindernis

In den Genuss einer besonderen Atmosphäre kam Marco Voggenreiter bei den Deutschen Meisterschaften in Dresden im Finale über 3.000 Meter Hindernis. Das Heinz-Steyer-Stadion war am Samstag mit 10.400 Zuschauern ausverkauft. Diese fieberten dem Duell zwischen dem Lokalmatador und EM-Dritten Karl Bebendorf (Dresdner SC) und dem deutschen Rekordhalter und heuer Zweitschnellsten der Welt  Frederik Ruppert (LAV Tübingen) entgegen. In einem taktisch geprägten Rennen lief das Dresdner Publikum zur Hochform auf, als Bebendorf Ruppert mit einer 56er-Schlussrunde bezwang (8:32,90 min).

Für eine Bestzeit reichten die Körner nicht mehr

Voggenreiter – Bestzeit 9:03,86 Minuten – wollte die Neun-Minuten-Marke angreifen. Doch bereits das Aufwärmen signalisierte ihm, dass er am Samstag nicht die besten Beine hatte. Nach für ihn flotten 1.200 Metern verlor er den Kontakt zu einer Gruppe, bestritt das weitere Rennen ohne Bindung zu anderen Läufern. In 9:14,69 Minuten erkämpfte er sich den elften Platz. Damit unterbot er heuer zum vierten Mal die Norm für den Hindernis-Nachwuchskader. Der 18-Jährige hatte nach seinem fünften Platz bei der U20-DM in den letzten drei Wochen Top-Zeiten über 1.500 Meter und die Meile abgeliefert. Für eine Bestzeit über die Hindernisse reichten nach einer langen Saison die Körner nicht mehr.

Maximilian Entholzner Sechster im Weitsprung

Mit Maximilian Entholzner und Annika Just, jetzt im Trikot der LG Stadtwerke München, erfüllten sich die Erwartungen zweier Ex-Athleten des LAC Passau bei der DM nicht. Weitspringer Entholzner, mehrfacher deutscher Meister, landete fünfmal zwischen 7,05 und 7,12 Metern, wurde mit dieser mäßigen Weite sogar  Sechster. Die Saisonbestweite des Wahlmadrilenen steht bei 7,72 Metern. Ein Zentimeter mehr hätte für Bronze gereicht.

Klasse 100 Meter von Annika Just - Staffelpech

Im 100-Meter-Vorlauf präsentierte sich Just - neben ihr im Startblock Europameisterin Gina Lückenkemper - mit 11,63 Sekunden in ausgezeichneter Verfassung. Sie hatte jedoch den Vorlauf mit dem stärksten Gegenwind erwischt (-0,9). Drei von fünf Vorläufen hatten Rückenwind, einer mit 2,0 m/s. Zwei Hundertstel fehlten Just für das Halbfinale. Mit 44,68 Sekunden und Sicherheitswechseln bei der „Bayerischen“ war die 4x100-Meter-Staffel der LG Stadtwerke München am Sonntag ein klarer Medaillenkandidat. Doch in der Ergebnisliste prangte DQ TR24.7 – Übergabe des Staffelstabes außerhalb des Wechselraums. Bis kurz vor dem letzten Wechsel lagen die Münchner deutlich in Führung. Just beschleunigte hervorragend, Petsch schien nicht die maximale Geschwindigkeit zu haben. Just bremste ab, geriet aus dem Tritt. Die Medaillen gingen an den TSV Bayer Leverkusen (44,29), den Hamburger Sportverein (44,44) und Cologne Athletics (44,81).

 

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