19./20.07.2025: Bayerische Meisterschaften der Frauen, Männer und Jugend in Hösbach
Sechsmal Edelmetall für die LAC-Athletinnen und -Athleten
Nur sechs Athletinnen und Athleten des LAC Passau gingen im unterfränkischen Hösbach an den Start. Sechsmal Edelmetall bei den Bayerischen Meisterschaften der Frauen, Männer und Jugend war daher eine optimale Ausbeute.
Staffelgold für Walz, Plöchinger, Lange und Ketzel
Das einzige Gold gewann die 4x100-Meter-Staffel der StG Passau-Pfarrkirchen mit Catharina Walz, Emma Plöchinger, Emma Lange und Lilo Ketzel vor der LAC Quelle Fürth. Ein Wimpernschlag von fünf Hundertsteln trennte die StG (47,91 sec) und die Fürtherinnen. Alle vier Staffelläuferinnen glänzten läuferisch. Walz auf Plöchinger und Plöchinger auf Lange wechselten tadellos und flüssig. Nur beim letzten Wechsel haperte es, machte es Ketzel nochmal spannend. Sie lief zu früh los, musste stark abbremsen. Den Rückstand von einem Meter auf die Fürtherinnen kompensierte sie mit einer starken Zielgerade.
Kugel-Silber für René Hamberger
René Hamberger wuchtete seine 7,26-Kilo-Kugel mit dem zweiten Stoß zum Vizetitel bei den Männern auf 16,41 Meter hinter dem Münchner Georg Harpf (18,74), Bronzegewinner bei der U20-WM 2024.
Emma Plöchinger haarscharf an Gold vorbei
Staffelgold war für Plöchinger (U20) bereits das zweite Edelmetall. Im 100-Meter-Finale zuvor entglitt ihr Gold in 12,16 Sekunden auf den letzten Metern. Sie löste sich sehr gut aus dem Startblock, lag bis 85 Meter vorne. Als Amelie Meier (SV Germering) neben ihr auftauchte, verlor sie etwas die Lockerheit. Nur drei Hundertstel trennten die beiden im Ziel.
Fast Bestzeit trotz heftigem Gegenwinds
Catharina Walz (U20) glänzte mit 12,61 Sekunden im Vorlauf bei Gegenwind von 1,5 m/s. Hauchdünn um eine Hundertstel schrammte sie an ihrer Bestzeit vorbei. Als Siebte des Endlaufs (12,71) war sie bis 60 Meter sehr gut unterwegs. Dann fehlte der letzte Kick.
Lilo Ketzel auf Augenhöhe mit den Sprinterinnen
Drei blitzsaubere Sprints zeigte Dreispringerin Ketzel (U18) im Vorlauf, Halbfinale und Finale. Im Finale konnte sie nach einer zu zaghaften Pick-up-Beschleunigung nicht mehr in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Als Vierte blieb ihr die Holzmedaille (12,45).
Vier-Minuten-Marke deutlich unterboten
Marco Voggenreiter (U20) steigerte sich über 1.500 Meter um satte fünf Sekunden auf 3:55,04 Minuten, platzierte sich unter die Top 15 der deutschen Bestenliste. Nach einem Kopf-an-Kopf-Spurt auf der Zielgeraden ging Gold mit 18 Hundertsteln Vorsprung an den Münchner Levin Saveur, den deutschen Vizemeister über 3.000 Meter.
Bronze für Anton Schmidmaier
Noah Möller (LG Staffelstein) Dritter, Emil Oppelt (LG Sempt) Sechster, Anton Schmidmaier Neunter. Das war die bayerische Reihenfolge bei der U18-DM über 2.000 Meter Hindernis am Wochenende zuvor. In der gleichen Reihenfolge spurteten die Drei über 1.500 Meter nach einer fulminanten Schlussrunde in das Ziel. Schmidmaier blieb in 4:11,76 Minuten nur knapp über seiner Bestzeit.
Dreisprung-Silber für Lilo Ketzel
Bei der deutschen U18-Vizemeisterin im Dreisprung Emmanuela Mensah (LAC Quelle Fürth) und Bronze-Gewinnerin Lilo Ketzel war der Spannungsabfall nach den Deutschen Meisterschaften unverkennbar. Beide sprangen bei der „Bayerischen“ mit 11,85 und 11,55 Metern rund einen halben Meter kürzer. Gold und Silber gingen trotzdem an die Fürtherin und die Passauerin. Unmittelbar nach dem 100-Meter-Finale der U20 begann der Weitsprung. Walz brauchte bis zum dritten Versuch, bis sie im Anlauf „drin“ war. Richtig weit ging erst der minimal übertretene sechste Sprung. Walz blieb mit 5,35 Metern aus dem fünften Durchgang auf Rang sieben.