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15./16.06.2024: Süddeutschen Meisterschaften in Walldorf

Bronze für Annika Just

Einen erfolgreichen Härtetest absolvierte Annika Just bei den Süddeutschen Meisterschaften in Walldorf. Vorlauf, Halbfinale und Finale innerhalb von drei Stunden nach einer harten Trainingswoche dienten auch der Vorbereitung auf die Junioren-Gala am nächsten Wochenende in Mannheim. Die Junioren-Gala ist eines der hochklassigsten Leichtathletik-Nachwuchs-Meetings. Just ist dort aufgrund ihrer ausgezeichneten Leistungen in den letzten Wochen für die erste U20-DLV-Staffel in beiden Läufen auf Position drei als Kurvenläuferin eingeplant.

Erneut Top-100-Meter-Zeiten

In Walldorf bestätigte Just ihre hervorragende Verfassung und Nominierung für die Nachwuchs-Nationalstaffel. Das Wetter war mit 19 Grad, böigem Wind und immer wieder Regenschauern nicht „sprinterfreundlich“. Die drei Läufe verliefen zudem nicht reibungslos. Der Vorlauf verzögerte sich um 45 Minuten, ohne dass die Sprinterinnen informiert wurden. Just zeigte in 11,69 Sekunden (-0,3 m/s) ein solides Rennen, wurde hinten raus etwas fest. Im Halbfinale zuckte eine neben ihre startende Konkurrentin, Just reagierte darauf. Statt die zuckende Athletin zu verwarnen, erhielt Just zu Unrecht die gelbe Karte. Nach einem verhaltenen Neustart sprintete Just mit einem guten Finish 11,75 Sekunden (+0,2), zeitgleich mit Svenja Pfetsch (LG Stadtwerke München).

Auf Augenhöhe bis 85 Meter

Im Finale kam Just gut aus dem Startblock und in das Rennen. Bis 85 Meter war sie auf Augenhöhe mit Lisa Nippgen, der deutschen 200-Meter-Vizemeisterin von 2023, und Sina Kammerschmitt (beide MTG Mannheim). Ganz konnte sie auf den letzten Metern nicht mithalten. Nippgen (11,50) gewann vor Kammerschmitt (11,51) und Just (11,62). Pfetsch (11,69) wurde Vierte vor Hürdensprinterin Rosina Schneider (11,69), EM-Starterin in Rom und zweifache U20-Europameisteirn über die Hürden und mit der Staffel 2023 (+0,2).

Davis Goldschmidt im Halbfinale

Davis Goldschmidt konnte nicht an seine 10,70 Sekunden vor Wochenfrist in Pacov anknüpfen. Nach einem schlechten Start sprintete er im Vorlauf nicht technisch sauber. 11,06 Sekunden reichten knapp für das Halbfinale. Dort ließen erneut lauftechnische Probleme nur 11,03 Sekunden zu. Für das Finale waren 10,75 Sekunden gefordert.

Bestzeit für Andreas Kagerbauer über die Hürden

Andreas Kagerbauer toppte hingegen seine in Pacov über 110 Meter Hürden aufgestellte Bestzeit nochmals um vier Zehntel. Mit 14,94 Sekunden unterbot er die DM-B-Norm und qualifizierte sich als Fünftschnellster für das Finale. Dieses konnte er wegen Problemen an einer Hürde nicht beenden.

Ein gebrauchter Tag für René Hamberger

Einen völlig gebrauchten Tag erwischte René Hamberger. Mit 14,89 Metern überbot er nicht einmal die 15-Meter-Marke, blieb fast zwei Meter unter seiner Bestweite. Er qualifizierte sich nach drei Stößen als Neunter nicht für den Endkampf der besten Acht.

 

 

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