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08.06.2024: Dritte Runde der tschechischen Mannschaftsliga in Pacov

Leistungsexplosion von Goldschmidt, Hamberger und Kagerbauer

Im tschechischen Pacov purzelten die Bestmarken von Davis Goldschmidt und Andreas Kagerbauer. In der dritten Runde der tschechischen Mannschaftsliga präsentierten sie sich im Trikot des AC Domažlice in Top-Verfassung. Goldschmidt und Hamberger sammelten für den AC Domažlice mit ihrem Doppelstarts über 100 und 200 Meter bzw. im Kugelstoß und Diskuswurf die meisten Punkte.

Davis Goldschmidt schraubt seine Bestzeit auf 10,70 Sekunden

25 Grad und Sonne boten den Athleten perfekte Bedingungen. Die Sprinter freuten sich über Schiebewind, der kontinuierlich mit mehr als 1,0 Metern pro Sekunde von hinten blies. Bereits im 100-Meter-Vorlauf steigerte sich Goldschmidt um sieben Hundertstel auf 10,84 Sekunden (+1,4). Im Finale packte der Zwanzigjährige glänzende 10,70 Sekunden aus (+2,0), sprintete hauchdünn hinter Jindrich Stibral (ASK Slavia Praha, 10,69 sec) als Zweiter in das Ziel.

Bestzeit Nummer zwei

Und der Kurzsprint-Spezialist legte über 200 Meter kräftig nach, setzte auch hier in 22,41 Sekunden als Siebter eine neue Bestmarke (+1,9), sechs Zehntel schneller als bisher. Er kämpfte auf der halben Stadionrunde nach vierzig Metern etwas mit dem Kreislauf. Sonst wäre wohl noch mehr drin gewesen.

René Hamberger wuchtet die Kugel auf 16,78 Meter

René Hamberger pulverisierte im Kugelstoß seine Saisonbestleistung mit 16,78 Metern um über einen halben Meter. Nur drei Zentimeter fehlten zu seiner Bestweite mit der 7,26-Kilo-Kugel, die er 2023 in Prag erzielt hatte. Seine „Traummarke“ von 17 Metern rückte in Pacov erneut in greifbare Nähe. Herausragend seine Serie mit fünf Stößen über 16 Meter, drei davon über 16,50 Meter, der beste Kugelstoßwettbewerb in der langen Karriere des 31-Jährigen. Hinter Vladislav Tulácek (SC Start Karlovy Vary, 17,02 m) platzierte er sich auf Rang zwei. Als Vierter sicherte er mit 43,56 Metern dem AC Domažlice mit der Zwei-Kilo-Scheibe weitere wertvolle Punkte in der Mannschaftswertung.

Andreas Kagerbauer mit Bestzeit durch den Hürdenwald

Dreieinhalb Zehntel knabberte Andreas Kagerbauer über die 110 Hürden von seiner Bestleistung ab. Der Iggensbacher gewann den dritten von drei Zeitläufen in 15,34 Sekunden, überquerte technisch sauber schnell wie nie die 106 Zentimeter hohen Hürden. Auch wenn die Zeit wegen zu viel Rückenwind (+2,5) nicht in die Bestenliste eingeht - ein deutlicher Leistungssprung des 22-Jährigen in seiner noch jungen Hürdenkarriere. Als Vierter der Gesamteinlaufs lieferte auch er ordentlich Punkte.

 

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