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11./12.01.2025: Südbayerische Meisterschaften in München

Sebastian Hetzner und Emma Plöchinger national top über 60 Meter

Bei den Südbayerischen Hallen-Meisterschaften mit 1.060 Startern bejubelten die Athleteninnen und Athleten 13 Medaillen und Bestleistungen non stop. Trotz des personellen Aderlasses zum Jahrwechsels war die Medaillenausbeute in der noch jungen Saison beeindruckend – viermal Gold, siebenmal Silber, zweimal Bronze. Der Nachwuchs präsentierte sich glänzend aufgelegt.

Sebastian Hetzner rast in die deutsche Spitze

Auf Rang zwei der deutschen U18-Bestenliste katapultierte sich Sebastian Hetzner im 60-Meter-Sprint. Im U20-Finale zauberte er in seinem erst vierten Sprintwettkampf 6,96 Sekunden auf die Bahn (VL 7,17). Der Sechzehnjährige siegte mit U20-DM-Norm und 19 Hundertsteln Vorsprung deutlich vor der älteren Konkurrenz. Er hat noch erhebliches technisches Verbesserungspotential.

Schnell wie nie Emma Plöchinger

Ein hochklassige Zeit lieferte ebenfalls Emma Plöchinger ab. Sie gewann in der U20 Silber. Schnell wie nie zuvor steigerte sie sich um zehn Hundertstel über 7,69 Sekunden im Vorlauf auf 7,63 Sekunden bei einem leicht „verpennten“ Start im Finale. Plöchinger tütete die U20-DM-Norm ein, rangiert auf Platz zwölf der deutschen U20-Bestenliste. Einen schwarzen Tag erwischte René Hamberger im Kugelstoß. Er blieb bei 15,24 Meter hängen, was noch für Silber bei den Männern reichte.

Lilo Ketzel nicht nur weit, sondern auch schnell

Catharina Walz (U20) sprang zu Bronze im Weitsprung mit 5,39 Metern, zwei Zentimeter weiter als bisher, mit konstant guten Sprüngen. Gleich dreimal wurde Lilo Ketzel (U18) zur Siegerehrung aufgerufen. Im Dreisprung kämpfte sie mit ihrem Anlauf, gewann aber trotzdem den Titel mit 11,36 Metern, fast einen dreiviertel Meter vor der Konkurrenz. Eine starke Zubringerleistung bot sie über 60 Meter. Zweimal Bestzeit im Vorlauf mit 8,04 und im Halbfinale mit 8,00 Sekunden mit technisch sauberen Läufen. Im Finale ging ihr - bereits etwas platt - in 8,13 Sekunden auf Rang acht die Luft aus. Mit 5,46 Metern im letzten Versuch legte sie im Weitsprung ordentlich zu, traf aber nur da das Brett ordentlich. Sie steigerte sich für den Vizetitel bei der älteren U20-Konkurrenz um 28 Zentimeter.

Staffel-Silber

Medaille Nummer drei gab es am Ende der Meisterschaft mit der 4 x 200-Meter-Staffel. Die StG Passau-TuS Pfarrkirchen holte mit Plöchinger, Walz, Ketzel und Emma Lange Silber (1:44,84 min).

Titel für Patrik Haselböck

7,43 Sekunden sind derzeit das Maß aller Dinge für Patrik Haselböck (M15) im 60-Meter-Sprint. Dies Zeit lief er beim Passauer Dreikönigsmeeting sowie im Vorlauf und Finale in München. Das Finale gewann er unangefochten mit 19 Hundertsteln Vorsprung.

Dreimal Edelmetall, dreimal Bestleistung für Fiona Moog

Sechsmal jubelte Fiona Moog (W15), dreimal über Edelmetall, dreimal über persönliche Bestleistungen. Mit jeweils 8,12 Sekunden im Vorlauf und Finale mit etwas verschlafenen Start gewann sie Silber im 60-Meter-Sprint, zehn Hundertstel unter der bisherigen Bestzeit. Zu Bronze sprintete sie in 9,30 Sekunden durch den Hürdenwald. Zum ersten Mal sprang sie, mit ihren Kräften schon ein Stück weit am Ende, über fünf Meter. Das war ihr einziger Sprung halbwegs am Brett.

Gold und Silber für Laura Pap-Orsag

Die Jüngste im LAC-Team, Laura Pap-Orsag (W14) flog mit 5,07 Metern und Bestweite zu Gold, legte zwanzig Zentimeter zwischen sich und der Zweiten. Die Bestzeit von 9,55 Sekunden sicherte ihr Silber über 60 Meter Hürden. 8,74 Meter, fast ein dreiviertel Meter unter ihrer Bestmarke, reichten im Kugelstoß „nur“ für Platz vier.

Weitere Ergebnisse: Frauen: Elena Gust: 60 m Hürden 9,49 sec, 60 m 8,24 sec; U20: Catharina Walz 60 m 8,15 sec (PB); U18: Clara Seifert Weit 4,36 m; W15: Joline Spakowski 60 m 9,19 sec, 60 m Hürden 10,58 sec (PB), Weitsprung 4,21 m (PB)