Bronze für Rothe, Dressel und Lorenz
Zwei Jahre verhinderte die Pandemie Staffelwettbewerbe bei Meisterschaften. Im fränkischen Zirndorf konkurrierten jetzt wieder Bayerns Leichtathletik-Vereine um Titel und Medaillen bei den Langstaffeln. Die Pandemie hat ihre Spuren hinterlassen. Dünn besetzt waren die Felder in einigen Rennen. Die beiden Langstaffeln der StG Passau-Pfarrkirchen gewannen jeweils Edelmetall, Gold und Bronze. Den Bayerischen Meistertitel holten sich Jonathan Adler, Max Wörner und Luis Dressel in der U23 über 3×1.000 Meter. In 8:05,96 Minuten distanzierten sie die zweitplatzierte LG Main-Spessart (8:15,21 min) deutlich. Nur knapp sechs Sekunden fehlten zur DM-Norm. Quantitativ und qualitativ tummelte sich das hochkarätigste Feld in der weiblichen U18 über 3×800 Meter. Die „Stockerl“-Kandidatinnen von der LG Bamberg, LG Telis Finanz Regensburg und der StG Passau-Pfarrkirchen boten nur Kaderathletinnen auf, drei vom National- und sechs vom Bayernkader. Zu einem Dreikampf um die Medaillen kam es nicht, zu deutlich waren die Leistungsunterschiede. Die Bamberger (6:54,74 min) siegten vor den Regensburger (7:11,52 min) und Passauern (7:22,37 min). Änne Rothe, Elina Dressel und Pauline Lorenz freuten sich über Bronze. Alle drei Mannschaften unterboten die DM-Norm von 7:30 Minuten deutlich.