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03.07.2026 · Aktuelles

03.-04.07.2026: Deutsche U18-Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid

Anton Schnidmaier Zehnter über 2.000 Meter Hindernis

03.-04.07.2026: Deutsche U18-Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid

Wie 2025 fanden im Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid die Deutschen Meisterschaften der U18 statt. Anton Schmidmaier steigerte im 2.000-Meter-Hindernis-Rennen seine Bestzeit um acht Zehntel auf 6:06,58 Minuten, erkämpfte sich bei 31 Startern im A- und B-Lauf Rang zehn als zweitbester bayerischer Starter. Er überzeugte insbesondere durch seine feine Technik bei der Überquerung der Hindernisse.

Nationaler Saisonhöhepunkt und Ausscheidung für die U18-EM

Der nationale Saisonhöhepunkt war zugleich der entscheidende Qualifikationswettkampf für die U18-EM in Rieti (Italien) vom 16. bis 19. Juli. Die Norm: 6:03,00 Minuten. Die zwei bestplatzierten Hindernisläufer im Lohrheidestadion mit Norm wurden für die EM nominiert. Es entwickelte sich ein typische Meisterschaftsrennen über die 18 Hindernisse und fünf Wassergräben. Das dicht geballte des A-Feldes rollte sich den ersten Kilometer in 3:10 Minuten ein. Unruhig, kräfteraubend, für viele ohne Sicht auf Hindernisse und Wassergraben verlief der erste Kilometer. Dann kam Bewegung ins Feld, die Favoriten drückten massiv auf das Tempo, rissen das Feld auseinander. Schmidmaier verlor einige Meter zur Spitze. Paul Euskirchen (Eintracht Hildesheim, 5:59,49) und Emil Oppelt (LG Sempt, 6:00,09) gewannen Gold und Silber, sicherten sich die beiden EM-Tickets. Die ersten zehn befanden sich innerhalb von nur sieben Sekunden.

Mit Bestzeit auf Rang zehn

Sogar Schmidmaier als Zehnten trennten nur dreieinhalb Sekunden von der EM-Norm. Für ihn ein versöhnliches Ergebnis nach einer mehr als schwierigen Saison, in der der Bayernkaderathlet viele Wochen wegen Erkrankungen pausieren musste. Im November 2025 war er bei der Cross-DM noch Schnellster der U18-Hindernisläufer gewesen.

Happyend nach schwierigem Saisonverlauf

Ab Ende Februar verging jedoch kein Monat ohne mindestens eine einwöchige Trainingspause. Als Schmidmaier ab Mitte Mai wieder kontinuierlich trainierte, gab es nur zwei Ziele: DM-Norm laufen und zu versuchen, das Optimum bis zur DM zu realisieren. Als Bayerischer Vizemeister unterbot Schmidmaier drei Wochen vor der DM in 6:12,69 Minuten klar die Norm. Bei der DM steigerte er sich in seinem erst vierten Saisonwettkampf nochmals deutlich.

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