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24.09.2016 · Aktuelles

24.09.2016: ARGE ALP-Cup – Verabschiedung von Roland Fleischmann

Herausragende Persönlichkeit in Bayerns Trainergilde Der Bayerische Leichtathletik-Verband (BLV) verabschiedete beim ARGE-ALP-Cup seinen langjährigen Teamleiter „Sprung“ Roland Fleischmann in den Ruhestand. Er gilt als Urgestein in der Leichtathletik-Trainergilde Bayerns. Sage und schreibe 38 Jahre stand er bis zum 31.

Foto_Wettkampf

Herausragende Persönlichkeit in Bayerns Trainergilde
Der Bayerische Leichtathletik-Verband (BLV) verabschiedete beim ARGE-ALP-Cup seinen langjährigen Teamleiter „Sprung“ Roland Fleischmann in den Ruhestand. Er gilt als Urgestein in der Leichtathletik-Trainergilde Bayerns. Sage und schreibe 38 Jahre stand er bis zum 31. August 2016 in den Diensten des BLV. Niederbayern Bezirksvorsitzender Gerhard Waschler hielt die Laudatio. Er stellte die großen Verdienste Roland Fleischmanns um die Leichtathletik in Bayern, speziell im ostbayerischen Raum heraus. Bei seinem 60-sten Geburtstag 2011 lobte der BLV-Vizepräsident Gerhard Neubauer seine fachlichen Fähigkeiten, seine integrative Kraft und seine menschlichen Fähigkeiten. Er habe das Bild der Leichtathletik im Freistaat bis heute wesentlich mitgeprägt.

Gott sei Dank zu wenig Talent für den Fußball
Geboren am Fuße des Dreisessels bei Altreichenau, aufgewachsen in Deggendorf und Passau, Abitur am ASG, betätigte sich Roland Fleischmann in seiner Jugend als Turner, Leichtathlet und Fußballer. Beim 1. FC Passau, damals immerhin in der dritthöchsten Liga, der Bayernliga, kam er allerdings nicht über die Ersatzbank hinaus. Aus Sicht der Leichtathletik, Gott sei Dank! Seit 1970 ist er Mitglied der Leichtathletik-Abteilung, in den Anfängen als Hoch- und Weitspringer.

Landestrainer seit 1978s
Von 1973 an fungierte er ehrenamtlich als Stützpunkt- und Disziplintrainer „Hoch weiblich“ im BLV und DLV-Stützpunktrainer in Freising. 1978 schloss er das Lehramtsstudium für Sport und Erdkunde in Regensburg ab und nahm an der ersten A-Trainerausbildung Sprung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes teil. Am 1. Oktober 1978 wurde er vom BLV als Landestrainer im Bereich „Sprint“ verpflichtet.

„Sprint“, „Sprung“ und „Nachwuchs“
Einer weiteren Ausbildung zum A-Trainer Sprint folgte ein Weiterbildungsstudium an der Trainerakademie Köln. Beim BLV übernahm er neben dem Sprint den Bereich „Sprung“. Außerdem war Roland Fleischmann in Personalunion Teameiter Nachwuchs, viele Jahre Mitglied des BSJ-Fachausschusses „Bildungsarbeit“ sowie des Landesausschusses „Lehrwesen“.

Aufbau und Leitung von Stützpunkten
Er baute die Stützpunkt-Schule am Comenius-Gymnasium Deggendorf auf, arbeitete an der BBS Nürnberg, baute den Landesstützpunkts Passau auf und leitete ihn. Außerdem betreute er das Stützpunkttraining an den Standorten München, Fürth, Passau, Landshut, Regensburg, Landshut, Teising, Mühldorf, Plattling, Simbach, Freyung, Waldkirchen und Jandelsbrunn und half als Beauftragter des DLV in den Sportfördergruppen Fürstenfeldbruck und Neubiberg mit.

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