Max Grieger Bayerischer Meister über 200 Meter
Max Grieger sprintete bei den Bayerischen Hallen-Meisterschaften in der sonnendurchfluteten Werner von Linde-Halle zum Sieg über 200 Meter. Im Vorlauf der Jugendlichen U20 lief der aktuell zweitschnellste Sprinter in Deutschland über diese Strecke locker und kontrolliert 21,91 Sekunden. Sein härtester Konkurrent, Felix Straub von der LAC Quelle Fürth, erzielte im Vorlauf sogar 21,58 Sekunden. Beide waren am Wochenende zuvor bei den Bayerischen Meisterschaften der Männer in Fürth nationale Spitzenzeiten über die gleiche Distanz gelaufen. Mit 21,47 Sekunden und 21,57 Sekunden stürmten sie rasant auf Platz 1 und 2 der Deutschen Bestenliste. Sogar in der Bestenliste der Männer liegen sie derzeit auf Platz 3 und 5.
Um vor den 200 Metern in Schwung zu kommen, ging Max Grieger beim Vorlauf über 60 Meter an den Start, den er sicher in 7,11 Sekunden gewann. Auf den Endlauf über 60 Meter verzichtete der Achtzehnjährige. Ihm gleich tat dies Felix Straub über die 200 Meter. Beide befinden sich in der heißen Trainingsphase, voll fokussiert auf die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften am 20./21. Februar in Dortmund. Dort kommt es zum High Noon der beiden bayerischen Topsprinter.
Max Grieger ging daher das Finale über 200 Meter als klarer Favorit entspannt an. „Aufgrund der fehlenden Konkurrenz lief ich das Finale ohne Druck relativ locker“, kommentierte er sein Rennen. Er lief es aufgrund der Lockerheit technisch sehr sauber und gewann souverän mit deutlichem Vorsprung in 21,86 Sekunden. Ein Kuriosum am Rande: Dies war für Max Grieger der erste Gewinn einer Bayerischen Meisterschaft.
Paul Feuerer gewinnt über 3000 Meter die Bayerische Vizemeisterschaft
Dritter Start bei einer Bayerischen Meisterschaft , dritte Medaille für Paul Feuerer. Nach dem Gewinn zweier Meisterschaftsmedaillen in der M14 2015 erwischte er auch heuer mit einer Bayerischen Vizemeisterschaft einen guten Saisoneinstand. In der M15 gewann er über 3000 Meter erstmals in der Halle Edelmetall.
Keiner der Läufer wollte nach dem Start die Initiative ergreifen. Entspannt bummelten sie die ersten drei von fünfzehn Runden dahin. Dann spannte sich Paul Feuerer vor das Feld und machte Druck. Trotzdem lag die Durchgangszeit nach einem Kilometer nur knapp unter 3:30 Minuten. Dank Paul Feuerer nahm das Feld jedoch kontinuierlich Fahrt auf. Er konnte sich jedoch nicht entscheidend abzusetzen. So schob sich auf der letzten Runde Quentin Uzmann von der DJK Weiden in einem langgezogenen Spurt in 10:09,33 Minuten an ihm vorbei. Paul Feuerer erzielte mit 10:10,92 Minuten noch eine neue persönliche Bestleistung. Sein Blick ist jetzt auf den Höhepunkt der Läufer in der Wintersaison, die Bayerischen Crossmeisterschaften in vier Wochen gerichtet.
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