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10.01.2016 · Aktuelles

10.01.2016: Südbayerische Hallen-Meisterschaften Männer/Frauen, München

Doppelsieg für Julia Hofer, je ein Titel für Max Grieger und Kristina Fister Max Grieger und Julia Hofer starteten mit Siegen bei den Südbayerischen Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen in die Wettkampfsaison 2016. Vor allem die südbayerischen Sprinter und Springer nutzen diese Meisterschaften in der Münchner We

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Doppelsieg für Julia Hofer, je ein Titel für Max Grieger und Kristina Fister

Max Grieger und Julia Hofer starteten mit Siegen bei den Südbayerischen Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen in die Wettkampfsaison 2016. Vor allem die südbayerischen Sprinter und Springer nutzen diese Meisterschaften in der Münchner Werner-von-Linde-Halle zu einem Formtest in der Vorbereitung auf die Bayerischen und Deutschen Hallenmeisterschaften.
Glänzend aufgelegt zeigte sich Julia Hofer mit einem Doppelsieg über 60 Meter und 200 Meter. Sie setzte ihre sehr guten Trainingsergebnisse perfekt um. Bereits im Vorlauf knabberte sie über 60 Meter mit 7,81 Sekunden an ihrer Bestzeit des Vorjahres von 7,81 Sekunden. Diese fiel dann im Zwischenlauf mit 7,74 Sekunden. Das Sahnehäubchen folgte mit dem souveränen Sieg im Endlauf mit 15 Hundertstel Vorsprung und nochmaliger Bestzeit von 7,65 Sekunden. Damit derzeit Platz 10 in der Deutschen Bestenliste. Auch über 200 Meter war Julia Hofer eine Klasse für sich. Sie pulverisierte ihre Bestzeit aus 2015 von 25,80 Sekunden. Im achten Zeitlauf trommelte sie eine Zeit von 25,12 Sekunden auf die Bahn, fast sieben Zehntel unter ihrer alten Bestzeit und acht Zehntel vor der Zweiten.
Mit dem gleichen großen Vorsprung gewann Max Grieger die 200 Meter. Er setzte im elften Zeitlauf eine erste Marke mit 22,00 Sekunden, auch wenn ihm der enge Kurvenradius der Hallenbahn noch einige Probleme bereitete. Seine Bestzeit von 21,83 Sekunden dürfte bei den Bayerischen Meisterschaften in zwei Wochen fallen. Max Grieger ging ebenfalls über die 60 Meter an den Start. Nach 7,09 Sekunden im Vorlauf lief er mit 7,02 Sekunden eine Bestzeit im Zwischenlauf. Die alte lag bei 7,07 Sekunden. Aufgrund der vielen Teilnehmer im Sprint verzögerten sich die Starts erheblich. Max Grieger verzichtete daher zugunsten der 200 Meter auf das Finale über 60 Meter. Leider eine Fehlentscheidung, da sich nach dem Aufwärmen auch sein Start über 200 Meter um eine Stunde verzögerte.
Kristina Fister siegte mit 11,43 Meter im Dreisprung der Frauen vor Antonia Wimberger mit 11,19 Meter, für diese eine neue persönliche Bestleistung mit noch deutlichem Potenzial für weitere Sprünge. Platz vier belegte Marianna Hellauer mit 10,55 Meter, knapp unter ihrer Bestleistung von 10,62 Meter. Kristina Fister gewann zudem die Bronzemedaille über 60 Meter Hürden in 8,99 Sekunden. Antonia Wimberger unterbot bereits im Vorlauf über 60 Meter mit 8,14 Sekunden ihre alte Bestmarke von 8,27 Sekunden. Im Zwischenlauf setzte sie mit 8,14 Sekunden noch eins drauf. Knapp reichte es um zwei Hundertstel nicht für das Finale. Im Vorlauf lief Lena Süß 8,68 Sekunden. Micheal Döringer sprintete bei den Männern im Vorlauf zu 7,56 Sekunden über 60 Meter und erzielte 24,27 Sekunden über 200 Meter.

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