48,13 Sekunden bei kühlen Temperaturen
Kristina Fister, Julia Hofer, Tina Vetter und Antonia Wimberger wollten gleich zum Saisonstart alles fix machen für die Deutschen Meisterschaften in Erfurt. Das gelang nicht ganz. Mit 48,13 Sekunden fehlten der 4×100-Meter-Staffel drei Hundertstel zur Qualifikationsnorm. Allerdings waren die Witterungsbedingungen in Germering nicht gerade auf Sprinter und Springer zugeschnitten. Lagen die Temperaturen zum Beginn des Leichtathletik-Meetings bei 12 Grad, nahmen sie im Laufe des Tages weiterhin ständig ab. Beim Dreisprung waren es später nur noch 4 Grad und Regen. Die Frauenstaffel gewann ihr Rennen vor der LG Region Landshut (48,47 Sekunden). Die nächste Chance zur Qualifikation für Erfurt besteht bereits beim Ralf-Watter-Sportfest in Regensburg.
Guter Saisoneinstieg für Julia Hofer und Tina Vetter
Julia Hofer (12,02 Sekunden) und Tina Vetter (12,56 Sekunden) glänzten mit den besten Einstiegszeiten über 100 Meter in eine Saison (jeweils im Vorlauf). Den Endlauf gewann Julia Hofer in 12,10 Sekunden, auf Platz drei Tina Vetter in 12,69 Sekunden. Noch nicht rund lief es bei Antonia Wimberger mit 12,61 Sekunden. Marianne Hellauer erzielte solide 13,33 Sekunden.
Abbruch des Dreisprung-Wettbewerbs
Der Dreisprung am Abend ließ bei Regen und Kälte keinen vernünftigen Wettkampf mehr zu. Die Dreispringerinnen brachen ihn daher nach dem zweiten Versuch ab. Kristina Fister und Antonia Wimberger hatten bis dahin keinen gültigen Versuch erzielt. Marianna Hellauer gewann den Wettbewerb mit 10,07 Metern.
Helmut Maryniak Dritter mit dem Diskus
Bei den Männern waren Sebastian Schubach und Helmut Maryniak am Start. Sebastian Schubach belegte nach soliden 11,36 Sekunden über 100 Meter im Vorlauf Rang 4 im Finale in 11,47 Sekunden. Den Diskus schleuderte Helmut Maryniak auf 43,65 Meter und Platz 3.