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01.02.2017 · Aktuelles

1.02.2017: Allgemeine Deutsche Hochschul-Meisterschaften

Julia Hofer, Antonia Wimberger, Luisa Moser, Nicole Wenninger gewinnen DM-Silber und -Bronze

1.02.2017: Allgemeine Deutsche Hochschul-Meisterschaften

Der Weg nach Frankfurt am Main zu den Deutschen Hochschul-Meisterschaften (ADH) hat sich gelohnt für die Studentinnen des 1. FC Passau. Julia Hofer holte sich die Bronzemedaille über 60 Meter. Luisa Moser, Antonia Wimberger und Nicole Wenninger gewannen Silber in der Staffel über 200, 400 und 200 Meter. Cheforganisator Günter Eisinger, Trainer der ehemaligen Weltklassehochspringerin Ariane Friedrich, war es gelungen, einen sehr gut organisierten und stimmungsvollen Wettkampf auf die Beine zu stellen.

Bronze für Julia Hofer im 60-Meter-Sprint

In der Mainmetropole setzte Julia Hofer über die 60 Meter ein erstes Ausrufezeichen. Die FC-Sprinterin im Trikot der TH Deggendorf nutze den Vorlauf zum „Reinkommen“ in den Wettkampftag in 7,77 Sekunden. Im A-Finale legte sie eine Schippe drauf und sicherte sich in 7,67 Sekunden Bronze. Die Siegerin Kathrin Schöne von der Universität Duisberg-Essen lief 7,60 Sekunden, exakt Julia Hofers Saisonbestleistung von den Südbayerischen Meisterschaften. Ebenfalls in das A-Finale schaffte es Antonia Wimberger, die für die Universität Passau an den Start ging. Nach 7,86 Sekunden im Vorlauf, die ihr aktuell gutes Sprintniveau bestätigten, erreichte sie mit 7,92 Sekunden im Endlauf den achten Platz unter Deutschlands schnellsten Studentinnen.

Zwei Zentimeter fehlen zu Dreisprung-Bronze

Sollte Antonia Wimberger lachen oder weinen nach dem Dreisprung? Sie hatte eine tolle neue Bestmarke im sechsten und letzten Versuch mit 11,98 Metern aufgestellt. Die alte lag bei 11,84 Metern, ebenfalls aufgestellt bei den ADH 2016 im Freien. Damals gewann sie allerdings Silber. Trotz neuer Bestweite fehlten der Studentin der Universität Passau genau zwei Zentimeter zur Zwölf-Meter-Marke und zu Edelmetall. Vor ihr auf dem Bronzerang lag Chantal Buschung vom SAE Institute mit exakt zwölf Metern, jedoch mit keinem weiteren gültigen Versuch. Ihr deutlich verbessertes Sprintniveau hatte Antonia Wimberger bereits bei den Bayerischen Hallenmeisterschaften unter Beweis gestellt. In Frankfurt zeigte sie jetzt auch ein verbessertes Anlaufverhalten, das ihr die notwendige Sicherheit für risikoreichere Sprünge gab. Zum Schluss überwog die Freude darüber, erstmals an der 12-Meter-Marke gekratzt zu haben und die positive Perspektive für die Freiluftsaison.

Erneut knapp an Bronze vorbei

Am Nachmittag war die Spezialdisziplin von Julia Hofer an der Reihe, die 200 Meter. Auf der Hallenrunde begann sie im vorletzten der fünf Zeitendläufe ihr Rennen eindrucksvoll auf der Außenbahn. Sie legte schnell ein paar Meter Abstand zwischen sich und ihren Konkurrentinnen auf den Innenbahnen. Doch sie konnte die hohe Geschwindigkeit nicht komplett auf die abschließende Gerade mitnehmen. In 24,84 Sekunden blieb ihr „nur“ der undankbare vierte Platz. Damit verpasst sie auch das selbsterklärte Ziel von 24,80 Sekunden, die Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften, um Haaresbreite. Dennoch, Julia Hofer ist in einer Hallensaison noch nie schneller gewesen. Daher blickt auch sie positiv Richtung Freilaufsaison.

Staffel-Silber für die Universität Passau

Für die Universität Passau gingen in der Staffel neben Antonia Wimberger die FC-Neuzugänge Nicole Wenninger und Luisa Moser an den Start. Im Format 200 Meter – 400 Meter – 200 Meter brachte Luisa Moser die Staffel auf die Reise. Sie übergab an Position 3 liegend an Antonia Wimberger. Diese machte in einem feinen 400-Meter-Lauf, entspannt und locker gelaufen, nicht nur einen Platz gut. Die Dreispringerin gab der Schlussläuferin Nicole Wenninger, die nach langer Pause ihren ersten Lauf unter Wettkampfbedingungen bestritt, sogar einen beruhigenden Vorsprung mit auf die abschließenden 200 Meter. Den brachte Nicole Wenninger souverän ins Ziel. Die Passauer Studentinnen konnten über ihre Silbermedaille in 2:00,31 Minuten hinter der Universität Münster jubeln.

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