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08.02.2025 · Aktuelles

08.02.2025: MUNICH INDOOR MEETING

Doppelsieg für Fiona Moog im Weitsprung und 60-Meter-Sprint

08.02.2025: MUNICH INDOOR MEETING
(c) Habermann

Mit der aktuell bei größeren Meeting getesteten, von der World Athletics entwickelten 40 Zentimeter langen Take-Off-Zone wäre Fiona Moog längst über 5,30 Meter und weiter gesprungen. Häufig traf sie bisher nicht das Brett. Beim MUNICH INDOOR MEETING funktionierte es für die 14-Jährige erstmals fast perfekt. Im letzten Versuch passten zwischen ihre rechte Fußspitze und dem Brettende nur fünf Zentimeter.

Fiona Moog fliegt auf 5,38 Meter

Moog landete bei 5,38 Metern in der Sandgrube, legte bei ihrem Sieg in der W15 unter 43 Springerinnen starke 22 Zentimeter auf ihre bisherige Bestmarke drauf. 20 Zentimeter misst das Absprungbrett in der Breite. Der erste Sprung ging auf 5,28 Meter, abgesprungen knapp am Brett. Vier Fünf-Meter-Sprünge ohne Brett folgten. Mit ihrer neuen PB nimmt Moog Rang 14 in der deutschen W15-Bestenliste ein.

Zweite Bestleistung im 60-Meter-Sprint

Dass ihr Speed stimmt, bewies Moog bereits zuvor im 60-Meter-Sprint. Im 104-köpfigen Feld siegte sie ebenfalls mit neuer Bestzeit, verbesserte sich im Vorlauf um elf Hundertstel auf 8,01 Sekunden. Das Finale gewann sie souverän in 8,02 Sekunden mit einer Zehntel Vorsprung vor der Konkurrenz. Wäre sie in beiden Läufen besser aus dem Startblock gekommen, die Acht-Sekunden-Marke wäre sicher gefallen. Der Starter wartete allerdings enorm lange. Keine einfache Situation für die jungen Sprinterinnen.

Laura Pap-Orsag Fünfte im Weitsprung

Noch nicht ganz auf ihrem ursprünglichen Leistungsniveau ist Laura Pap-Orsag (W14). Sie musste sich im Weitsprung nach einer längeren Erkrankung mit 4,87 Metern und Platz fünf begnügen. Bei einem Fünf-Meter-Satz kippte sie nach der Landung im letzten Moment nach hinten weg. Zehnte wurde sie über 60 Meter Hürden in 9,84 Sekunden.

Zwei Bestzeiten für Joline Spakowski

Joline Spakowski freute sich über zwei persönliche Bestleistungen über 60 Meter Hürden in 10,42 und 60 Meter in 9,05 Sekunden (bisher 10,58 bzw. 9,15).

Emma Plöchinger Sechste im Finale der Frauen

Stabil um die 7,70 Sekunden sprintet Emma Plöchinger über 60 Meter. Nach dem verschlafenen Start im Vorlauf leuchteten 7,69 Sekunden auf. Im Finale der Frauen zeigte die 17-Jährige etwas zu viel Biss. Sie wurde Sechste in 7,73 Sekunden. Ihr Blick ist auf das nächste Wochenende, die Jugend-DM in Dortmund gerichtet. Dort schneller als 7,63 Sekunden – die bisherige Bestzeit -, das wäre das Optimum. Auf die Jugend-DM hofft auch Sebastian Hetzner, einer der schnellsten deutschen U18-Sprinter. In München nahm er das Tempo bei 50 Meter deutlich raus, da die Hüfte „zwickte“ (7,24). Er verzichtet auf einen weiteren Start, um den Start bei der Jugend-DM nicht zu gefährden.

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