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06.08.2016 · Aktuelles

06.08.2016: Austrian Top-Meeting, Andorf

Wenige Stunde nach Eröffnung der Olympischen Spiele im fernen Rio unter dem Zuckerhut fiel im nahen Andorf, kurz hinter Schärding, der Startschuss zu einem der vier Austrian Top Meetings 2016. Athleten aus 14 Nationen standen am Start, aus Österreich, Deutschland, Tschechien, Kroatien, Italien, Slowenien, Slowakei, Ser

Foto_Wettkampf

Wenige Stunde nach Eröffnung der Olympischen Spiele im fernen Rio unter dem Zuckerhut fiel im nahen Andorf, kurz hinter Schärding, der Startschuss zu einem der vier Austrian Top Meetings 2016. Athleten aus 14 Nationen standen am Start, aus Österreich, Deutschland, Tschechien, Kroatien, Italien, Slowenien, Slowakei, Serbien, Dänemark, Bulgarien, Holland, Kenia, Eritrea und Lettland. Rund 1100 Zuschauer sorgten für eine begeisterte Kulisse im Pramtal-Stadion.
Maximilian Entholzner mit Bestzeit über 200 Meter in 21,60 Sekunden
Maximilian Entholzner trat nicht in seiner Paradedisziplin an. Er überzeugte jedoch auch über 100 und 200 Meter mit Top-Leistungen und sprintete jeweils mit Platz 2 auf das Siegerpodest. Die 100 Meter gewann Markus Fuchs, derzeit schnellster Mann Österreichs. Er holte sich den Sieg bei starkem Gegenwind (1,6 m/s) in 10,69 Sekunden vor dem Passauer, Bayerischer Meister über diese Strecke, in 10,74 Sekunden und Daniel Hundt von den Stadtwerken München in 10,91 Sekunden. Im Vorlauf war Maximilian Entholzner erstklassige 10,66 Sekunden gerannt, nur sechs Hundertstel über seiner Bestzeit. Diese holte er sich über 200 Meter. 21,60 Sekunden brannte er bei Windstille als Zweiter hinter dem Tschechen Jan Jirka (Olymp Praha, 21,40 Sekunden) und vor dem Dänen Simon Hansen (21,76 Sekunden) auf die Bahn und verbesserte seine Bestzeit von 21,87 Sekunden aus 2014 deutlich.
Sarah Leidl Zweite im Speerwurf
2015 ging Sarah Leidl im Speerwurf als Siegerin vom Platz. Das war heuer nach einem längeren Urlaub nicht drin. Den Speerwurf der Frauen entschied die Tschechin Jarmila Jurkovicova mit 53,55 Metern für sich. Der 600 Gramm schwere Speer von Sarah Leidl landete bereits bei 50,10 Metern. Sehr erfreuliche der sechste Rang ihrer Schwester Tamara mit Saisonbestleistung von 43,24 Metern.
Über die beiden Sprintdistanzen überzeugte auch Antonia Wimberger. Sie erreichte über 100 Meter das Finale und belegte dort Rang 5 in 12,31 Sekunden, nur zwei Hundertstel über ihrer Bestzeit. Über 200 Meter lief sie auf Rang 6 in 25,92 Sekunden. Persönliche Bestzeit erzielte Marianna Hellauer über 100 Meter in 13,29 Sekunden, eine Verbesserung um sieben Hundertstel gegenüber Pocking vor drei Jahren.

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