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05.05.2016 · Aktuelles

05.05.2016: Bayerncup, Kitzingen

Sarah Leidl, Theresa Wiedemann, Marianna Hellauer, Kristina Fister, Nicola Leidl, Antonia Wimberger, Julia Hofer Bayerncupsieger Die Frauenmannschaft gewinnt im unterfränkischen Kitzingen mit 34 Punkten, punktgleich mit dem SWC Regensburg, den Bayerncup, deutlich dahinter auf Platz 3 mit 22 Punkten die LG Region Landsh

Foto_Wettkampf

Sarah Leidl, Theresa Wiedemann, Marianna Hellauer, Kristina Fister, Nicola Leidl, Antonia Wimberger, Julia Hofer Bayerncupsieger

Die Frauenmannschaft gewinnt im unterfränkischen Kitzingen mit 34 Punkten, punktgleich mit dem SWC Regensburg, den Bayerncup, deutlich dahinter auf Platz 3 mit 22 Punkten die LG Region Landshut. Holte die letzten Jahre das Männerteam als Seriensieger die Kohlen aus dem Feuer, gelang dies heuer mit Sarah Leidl, Theresa Wiedemann, Marianna Hellauer, Kristina Fister, Nicola Leidl, Antonia Wimberger und Julia Hofer dem Frauenteam.
Sarah Leidl und Julia Hofer mit Top-Leistungen
Eine Bank für viele Mannschaftspunkte war wie immer Sara Leidl, die das Kugelstoßen mit ausgezeichneten 12,49 Meter und den Hochsprung mit 1,66 Meter, nur zwei Zentimeter unter ihrer Bestleistung, gewann. Wegen ihren Rückenproblemen sprang im Speerwurf Schwester Nicola in die Bresche und schleuderte den Speer auf die Siegesweite von 41,57 Meter. Im Diskuswurf blieb ihr mit 29,98 Meter Rang 3. Eine Klasse für sich war Julia Hofer über die 100 Meter. Trotz eines schlechten Starts setzte sie sich nach 45 Metern an die Spitze des Feldes und gewann souverän mit neuer persönlicher Bestleistung von 12,10 Sekunden. Sie nähert sich kontinuierlich einer Elferzeit an. Ebenfalls den Sieg heimste Kristina Fister über die 100 Meter Hürden ein. Mit 15,28 Sekunden konnte sie die guten Trainingseindrücke noch nicht ganz bestätigen. Ihr Lauf über die Hürden war sehr unruhig. Spannend machte sie es im Weitsprung, dem abschließenden Wettbewerb. Mindestens Platz 2 musste es sein, um mit dem SWC Regensburg gleich zu ziehen. Nach zwei weiten, jedoch übertretenen Versuchen sprang sie mit einem Sicherheitssprung 5,25 Meter und noch auf Platz 2. Für die 400 Meter „opferte“ sich Kurzsprinterin und Dreispringerin Antonia Wimberger. Sie lief die ersten 200 Meter sehr flott an, musste jedoch trotz guten 61,55 Sekunden für Rang 2 nicht ganz an ihre Grenzen gehen. Sie sparte sich noch ein paar Körner für die 4×100 Meter-Staffel auf. Theresa Wiedemann belegte über die 1500 Meter in 5:29,02 Minuten Platz 2. Die FC-Frauenstaffel ließ sich mit Fister, Hofer, Wimberger und Marianna Hellauer den Sieg über die 4×100 Meter in 49,04 Sekunden nicht nehmen.
„Fair Play geht vor“
In der Gesamtwertung sah zwar der Veranstalter die FC-Frauen zuerst alleine auf Platz 1. Doch sie hatten wie der SWC Regensburg die gleiche Zahl an ersten, zweiten und dritten Plätzen. „Fair Play geht vor“, sagten sich die Passauerinnen und „bestanden“ auf die Teilung des Gesamtsiegs mit ihren Konkurrentinnen.
Männerteam Fünfter und Comeback von Maximilian Entholzner
Mehr als fünf Jahre war das Männerteam beim Bayerncup ungeschlagen. Dieses Mal konnte aber nur eine Rumpfmannschaft anreisen. Verletzungsbedingte Ausfälle, Abiturstress und der DLV-Kader-Lehrgang von Max Grieger dezimierten die Mannschaft arg. Die 110 Meter-Hürden konnten gar nicht besetzt werden. Fünf Aufrechte hielten das Fähnlein hoch. Und mehr als ein fünfter Platz war für Helmut Maryniak, Rene Hamberger, Maximilian Entholzner, Bernhard Schneider und Lukas Amthor nicht drin. Trotzdem gab es einige sehr erfreuliche Ergebnisse. Maximilian Entholzner, der Deutsche U23-Vizemeister 2014 im Weitsprung, feierte nach langer Verletzungspause ein erfolgreiches Comeback. In seinem ersten Wettkampf seit August 2014 setzte er über die 100 Meter gleich mal ein Ausrufezeichen in 10,89 Sekunden. Nur um eine Hundertstel geschlagen belegte er Rang 2. Ebenfalls sehr beachtlich die 15,88 Meter von Rene Hamberger im Kugelstoßen und sein zweiter Platz. Verletzungsbedingt reichte es im Speerwurf mit 52,75 Meter nur zu Platz 3. Schwerstarbeit musste Bernhard Schneider verrichten, der die 800 Meter (Vierter mit 2:06,72 Minuten) und 5000 Meter (Dritter mit 17:56,60 Minuten) lief und kurz vor den 5000 Metern noch das Staffelrennen absolvierte. Diskuswerfer Helmuth Maryniak schleuderte nicht nur die Zweikiloscheibe mit 41,93 Meter auf Platz 2. Er erkämpfte auch den „Ehrenpunkt“ über die Stadionrunde. Lukas Amthor, im sportlichen „Hauptberuf“ Tormann, ergänzte das Männerteam im Weitsprung, Hochsprung und in der 4×100 Meter-Staffel.

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