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2.11.2019: Entholzner und Feuerer weiterhin im Nationalkader

LAC Passau auf Rang drei in Bayern

Maximilian Entholzner im Perspektivkader

Der Bundesausschuss Leistungssport im Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) und der Geschäftsbereich Leistungssport im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) haben entschieden. Auf Vorschlag der DLV-Trainerteams wurden bundesweit 584 Leichtathleten in den Nationalkader berufen, 48 davon stellt Bayern. Und zwei starten für den LAC Passau, Weitspringer Maximilian Entholzner und Hindernisläufer Paul Feuerer. Der Bundeskader unterteilt sich in den Olympiakader, den Perspektivkader, den Ergänzungskader und die Nachwuchskader 1 und 2.

Den Olympiakader-Status hat zum wiederholten Male kein bayerischer Leichtathlet. Entholzner ist einer von sieben bayerischen Leichtathleten, die dem Perspektivkader angehören. Alleine 19 Kaderberufungen gehen auf das Konto der LG Stadtwerke München. Nach dem TSV Penzberg (3) folgen der LAC Passau, die LG Telis Finanz Regensburg, die LG Augsburg und der UAC Kulmbach (je 2).

Madrid als Trainingsdomizil

Bereits in den Wintern 2017/2018 und 2018/2019 hatte Entholzner im Rahmen seines Wirtschaftsingenieur-Studiums Madrid als Trainingsquartier gewählt. Nach dem Bachelor-Abschluss ist er jetzt für das zweijährige Masterstudium wegen der besseren Trainingsbedingungen ganz nach Madrid gezogen. Er trainiert dort in der Sonne Spaniens mit Top-Sprintern und -Springern der spanischen Nationalmannschaft - vergleichbar einem deutschen Olympiastützpunkt - für die Saison 2020 und seinem Traum, jenseits der acht Meter zu landen.

Trotz DM-Aus Paul Feuerer wieder im Kader

Trotz seines verletzungsbedingten Ausfalls bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm schaffte es Paul Feuerer wieder in den Nachwuchskader 1 (bis 19 Jahre). Die Kadernorm über 3.000 Meter Hindernis lief der Deutsche U18-Meister von 2018 bereits zu Beginn der Saison in 9:19,85 Minuten. Über 1.500 Meter glänzte er mit 3:54,99 Minuten, nicht weit über der Norm. Nach dem Sichtungslehrgang Ende September im Olympischen und Paraolympischen Trainingszentrum Kienbaum stand die Ampel für die Berufung in den Bundeskader bereits auf Grün. Mitarbeiter des Leipziger Instituts für angewandte Trainingswissenschaft testeten Schnelligkeit, Schnellkraft, Ausdauer und Lauftechnik. Den Abschluss bildete ein psychologischer Test. Feuerer lieferte gute Ergebnisse beim Drop Jump, im Zehner-Sprunglauf, im 60-Meter-Sprint und über 8 mal 60 Meter (Pause 30 Sekunden) ab. Beim Ausdauer-Stufentest über 4 mal 3.000 Meter zeigte er sich deutlich verbessert gegenüber vorherigen Tests.

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