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12.07.2020: Sprintfestival in Hauzenberg

Maria Anzinger auf Platz eins in Deutschland

LAC-Sprinterinnen und -Sprinter mit nationalen Top-Zeiten

Die Sprint-Asse des LAC Passau bestachen beim Sprintfestival in Hauzenberg trotz widriger Bedingungen mit erstklassigen Zeiten. Den Sprintern fehlten ein paar Grad Wärme, immer wieder störte ein böiger Wind. Unbeirrt sprintete Maria Anzinger (W15) über die 76 Zentimeter hohen Hürden in 11,59 Sekunden auf Platz eins in Deutschland. Zweite ist aktuell Melina Lara-Rodriguez (Neuköllner SF) in 12,09 Sekunden. Gewohnt aggressiv und mit sehr stabiler Technik ging Maria Anzinger das Rennen über die 80 Meter Hürden an. Der Raum zwischen den Hürden wurde ihr am Ende zu eng, sie touchierte die letzten beiden. Nichtsdestotrotz wackelte der 20 Jahre alte niederbayerische Rekord von Julia Rüdiger (1. FC Passau). Der Hauch einer Hundertstel fehlt zum Rekord.

Gewaltiger Leistungssprung für Vincent Just

Vincent Just (U18) kratzte eine Woche zuvor im Münchner Dantestadion an der 15-Sekunden-Marke in 15,05 Sekunden. Beim Sprintfestival attackierte er bei 1,4 Meter Gegenwind pro Sekunde, landete drei harte Hürdentreffer an der ersten, fünften und letzten Hürde und verbesserte sich trotzdem um drei Zehntel auf ausgezeichnete 14,72 Sekunden (Platz fünf in der deutschen Bestenliste).

Schnellste Sprinterin: Annika Just

Die schnellste Sprinterin des Tages war Annika Just (W15). Im zweiten Zeitlauf rannte sie vor Tabea Hofmann (LG Stadtwerke München, 12,38 sec), Maria Anzinger (12,78 sec) und Franziska Rohmann (12,90 sec) in 12,29 Sekunden in das Ziel. Damit steht sie national in der W15 auf Rang drei. Lea Kutsche vom LAC Passau erreicht in 13,92 Sekunden das Ziel. Nachwuchssprinter David Kantzog (M14) zeichnete sich durch eine neue persönliche Bestleistung über 100 Meter in 12,07 Sekunden aus. Sein erstes Hürdenrennen über 80 Meter absolvierte er in ordentlichen 11,97 Sekunden. Davis Goldschmidt erwischte nicht seinen besten Tag mit 11,87 Sekunden über 100 Meter und 24,13 Sekunden über 200 Meter, allerdings bei 1,4 bzw. 1,3 Meter Gegenwind pro Sekunde. Malte Sieger sprintete 12,57 Sekunden.

 

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