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05.05.2020: Franziska Rohmann – Training in Corona-Zeiten

Shutdown in der Leichtathletik

Wie bewältigt Franziska Rohmann die sportliche Krise?

Wie hat sich dein Trainingsalltag seit dem Shutdown verändert? 

Mein Training hat sich aufgrund der Schließung der Sportstätten drastisch geändert. Ich trainiere auf Feldwegen, im Garten oder auf der Straße. Ich habe keine festen Trainingszeiten mehr, muss leider alleine trainieren.

 

Trainierst du mehr, weniger, gleich viel?

Gleich zu Beginn des Shutdown stürzte ich auf einem Feldweg beim Hürdentraining und musste am Knie genäht werden. Das zog eine zweiwöchige Zwangspause nach sich. Jetzt trainiere ich wieder genauso viel wie zuvor, viermal in der Woche, aber weniger spezifisch.

 

Was geht derzeit gar nicht?

Für einige Trainingsinhalte fehlen mir die notwendigen Geräte, wie zum Beispiel ein Startblock. Und noch wichtiger, es fehlt das direkte Feedback meiner Trainer.

 

Hast du einen Trainingsplan?

Mein Trainer Tobias Brilka stellt mir für jede Woche einen Plan zusammen mit den Schwerpunkten Ausdauer, Sprint und Kraft.

 

Hast du Trainingsgeräte?

Ein paar Hilfsmittel wie Hütchen, Gummibänder und Hürden hatte ich schon zu Hause. Der LAC Passau stellte mir eine Langhantel mit den dazugehörigen Gewichten zur Verfügung.

Wie hältst du deine Motivation für das Training aufrecht?

Ich hoffe, dass wir heuer noch ein paar Wettkämpfe bestreiten können. Aber je länger der Shutdown dauert, desto schwieriger wird es. Zudem fehlen mir meine Trainingspartnerinnen.

Was erhoffst du dir heuer noch?

Ich freue mich auf ein gemeinsames Training. Und ich hoffe immer noch auf einen Start bei den Deutschen U16-Meisterschaften.

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