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30.04.2020: Vincent Just – Training in Corona-Zeiten

Shutdown in der Leichtathletik

Wie bewältigt Vincent Just die sportliche Krise?

Wie hat sich dein Trainingsalltag seit dem Shutdown verändert? 

Das Training findet nicht mehr im Stadion, in der Halle oder im Kraftraum statt, sondern im Wald, Garten oder Keller. Ich muss mich mehr selbst organisieren – Wann? Wo? Wie? Kein Trainer korrigiert mich. Zum Glück habe ich teilweise meines Schwester Annika als Trainingspartnerin.

 

Trainierst du mehr, weniger, gleich viel?

Ich trainiere wie bisher fünfmal in der Woche.

 

Was geht derzeit gar nicht?

Die Trainingsinhalte haben sich zwangsläufig verändert. Kein richtiges Hürdentraining, nur Hürdenkoordination, keine Blockstarts, kein Training mit Spikes auf der Tartanbahn.

 

Hast du einen Trainingsplan?

Mein Trainer Tobias Brilka stellt für mich jede Woche einen Trainingsplan zusammen, der Kraft-, Sprint-, Stabilisations-, Beweglichkeits- und Ausdauertraining enthält.

 

Hast du Trainingsgeräte?

Wir haben Langhanteln und Hürden des LAC Passau nach Hause geholt. Gummibänder hatten wir schon. Im Keller haben wir einen provisorischen Kraftraum eingerichtet.

 

Wie hältst du deine Motivation für das Training aufrecht?

Das ist speziell bei mir nicht ganz einfach, da mein letzter Wettkampf verletzungsbedingt im Juli 2019 war. Ich versuche jetzt verstärkt, athletische Defizite abzubauen. Außerdem empfinde ich das Training als enorm wichtige Abwechslung in dieser schwierigen Zeit.

 

Was erhoffst du dir heuer noch?

Gemeinsam mit anderen trainieren zu können, ein Training auf der Tartanbahn, vor allem mit Hürden, und natürlich Wettkämpfe.

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